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  • Elke Link

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  • Dr. Andreas Ammer

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  • Martin Snajdr

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  • Elke Grundmann

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  • Cornelius Verenkotte

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  • Susan Gately Köchner

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  • Andreas Huber

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  • Anna Gastl-Pischetsrieder

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  • Jonas Goercke

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • André Weibrecht

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  • Christian Kalinke

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  • Michael Kundt

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  • Dr. Jokl Kaske

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Im Sechsseenland

Als am Montag die Katastrophenmeldung kam, wurden 50 bis 80 Liter Wasser pro Quadratmeter an Niederschlägen vorhergesagt. Am Ende waren es dann über 140 Liter. Das Stauwehr war schon längst geschlossen, aber man konnte dort eben nur die Wassermassen, die aus Münsing kamen, zurückhalten, jedoch nicht die, die auf Berg herabregneten. Trotzdem: Berg habe “Glück gehabt”, gestand Bürgermeister Rupert Steigenberger, und dass er in diesem Fast-Katastrophenfall viel gelernt habe.

Eines der vielen neu entstandenen Berger Gewässer an der Biberkorstraße (Die Fotos aus dem “Sechsseenland” schickte uns Peter Hauser.)

Die fünf Berger Feuerwehren waren fleißig am Keller auspumpen, größere Notfälle wurden allerdings nicht gemeldet. Ein Problem – so erzählte es der Bürgermeister am Rande der gestrigen Gemeinderatssitzung (auf die wir zurückkommen werden) –  sei gewesen, dass der Lüßbach nicht gemäht gewesen sei, was man allerdings aus Naturschutzgründen derzeit auch nicht dürfe. Trotzdem werde nach den Erfahrungen der letzten Tage dort jetzt geschnitten werden müssen.

Nächtens sei man mit einem – aus dem Urlaub geholten –  Bauhofmitarbeiter zum Stauwehr gefahren, um die Schleuse zu schließen. Das sei viel zu kompliziert, bemängelte GR Brandl (CSU), so etwas könne man heutzutage auch mit einer App vom Handy aus steuern.

Er habe in den letzten Tagen viel über die Hochwassergefahr in Berg gelernt, bekannte BGM Steigenberger, der noch nicht einmal 100 Tage im Amt ist.

Nicht alle beklagten sich über die Wassermassen

Ganz so schlimm wie vor 7 Jahren war das Hochwasser nicht (Lesen Sie unseren Bericht von damals hier https://quh-berg.de/berg-unter-418666602/.) Da die nächsten Tage sonnig und trocken werden sollen, ist höchstens mit größerem Mückenaufkommen im Sommer zu rechnen. Bevor es den Staudamm gab, konnte es schon einmal vorkommen, dass selbst die Aufkirchner Straße in Berg schiffbar wurde (Fotos aus dem Archiv des ehemaligen CSU-GR Robert Wammetsberger, der sie der QUH zur Verfügung gestellt hat und den wir an dieser Stelle herzlich grüßen).