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Der “echte” Stern von Bethlehem

Ein Glück: Noch vor dem Beginn der Ausgangssperre um 21 Uhr kann man heute, sofern das Wetter es zulässt, den “echten” Stern vom Bethlehem am Himmel sehen: die “Große Konjunktion” der Planeten Jupiter und Saturn.

Simulierte Ansicht des Himmels über Berg am 21. Dezember

Die zwei Gasriesen, die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems, werden an diesem Tag von der Erde aus als heller Doppelstern ab ca. 17 Uhr über dem Südwesthorizont zu sehen sein. Jupiter “überholt” auf seiner inneren Umlaufbahn um die Sonne den Ringplaneten Saturn.

 

 

 

Von der Erde aus gesehen haben die beiden Himmelskörper zu diesem Zeitpunkt einen Abstand von nur 6 Bogenminuten. Mit dem bloßen Auge wird man die beiden hellen Lichtpunkte wohl kaum trennen können. Solche kosmischen Überholmanöver finden etwa alle 20 Jahre statt und werden “Große Konjunktion” genannt. Es ist aber immerhin ganze 400 Jahre her, dass sich Jupiter und Saturn dabei so nahe waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So eine Konjunktion fand zu Christi Geburt in einem Jahr sogar drei Mal statt. Viele Astronomen und Theologen glauben deshalb, dass diese Erscheinung wohl der Stern von Bethlehem war, der den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg gezeigt hat – eine große Konjunktion des Königsterns – Jupiter – und des Sterns des jüdischen Volkes – Saturn.

 

 

 

 

Egal ob man nun an den Weihnachtsstern und an dessen wissenschaftliche Interpretation glaubt oder nicht, dieses Jahr wird jedenfalls mit einem spektakulären astronomischen Ereignis enden. Bereits ab Mitte Dezember wird man kurz nach Sonnenuntergang bemerken, wie sich tief über dem Südwesthorizont die hellen Lichtpunkte der zwei Planeten jeden Tag immer mehr nähern.

Die Sternwarte Berg ist aus bekannten Gründen derzeit leider geschlossen, der Himmel ist es zum Glück nicht. Allenfalls die Wolken können dazwischenfunken …

Update: Stefan Schmid, der Vorsitzende der Sternwarte in Aufkirchen, schickte uns eben eine Mail – das mit dem Wetter werde heute wohl mal wieder nichts. Zum Trost hat er ein Foto von den letzten Tagen geschickt, auf dem neben den beiden Planeten – passend zur heutigen Wintersonnenwende  – auch die Farchner Sonnwendeiche zu sehen ist. Danke, Stefan!