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Erinnerungen an den Todesmarsch vor 70 Jahren – Teil 1

Über ein halbes Jahr nach dem Todesmarsch vom April 1945 gab Josef Moser, der Gemeindeschreiber von Höhenrain, offiziell folgenden Bericht über die Taten von zwei unbekannten SS-Männern zu Protokoll (zum Vergrößern anklicken):


Aus dem Archiv der Gemeinde: Akte zum Vergrößern anklicken

Die SS beließ es nicht bei Prügeleien. In Aufkirchen wurden drei KZ-Gefangene erschossen. Mindestens einer davon wurde wohl von einem übereifrigen Aufkirchner Volkssturmmann erschossen, der sich später sogar noch der Tat rühmte; Aufzeichnungen darüber gibt es nicht.

Die Leichen wurden mit einem Schubkarren zum Friedhof gebracht. Der damalige Pfarrer Max Karbacher berichtetet: “Es war eine Prozession des Elends und des Jammers, Hunderte und Aberhunderte von wandelnden Leichen, die sich mühsam dahinschleppten oder erschöpft am Boden liegenblieben. Oft wurde ihnen unter Tränen Hilfe und Nahrung geleistet, soweit eine brutale Wachmannschaft es nicht rüpelhaft verwehrte, drei Männer wurden auf dem Durchzug durch unsere Pfarrei erschossen und bei der Abenddämmerung ohne Wissen des Pfarres durch Veranlassung von Bürgermeister Laux im Friedhof verscharrt.

Wir erinnern uns an Bürgermeister Laux, der seit 1936 in Berg im Amt war:


Erlass des Berger Bürgermeisters von 1938 (zum Vergrößern anklicken).

Zum Gedenken an den Todesmarsch vor 70 Jahren findet am Samstag in Berg zwischen 14 und 17 Uhr der “Marsch des Lebens” statt. Morgen mehr dazu.

Kommentieren (2)

  1. Energievernunft
    3. April 2015 um 2:15

    Danke… …für diese interessanten Rückblicke in unsere Gemeindegeschichte!

    • Augenstein
      12. Mai 2015 um 15:35

      In der Tat, sehr interessant und aufschlußreich! Schade, dass es offensichtlich etwas untergeht, in den ganzen anderen Themen.