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Das Rezept vom 8. Dezember

      QUH Adventskalender        

Gerd Jäger und der Biberschweif

Heute endlich mal wieder ein Mann an den Topfdeckeln, allerdings mit einem Rezept, von dem wir hoffen, dass es wirklich niemand kochen wird. Als wir nämlich den Alt-Gemeinderat, Noch-Grünen-Ortsvorstand und Stets-Biberschützer Gerd Jäger fragten, ob er uns ein Rezept für den QUH-Adventskalender verraten würde, lachte er auf seine unnachahmliche Art, winkte erst ab, dachte dann kurz nach und meinte schmunzelnd … naja, er hätte kürzlich beim Wertstoffhof ein altes Kochbuch gefunden und darin sei doch glatt … kurze Pause … ja wirklich ein Biberrezept enthalten. Besonders der Biberschweif hätte ganz lecker geklungen. Gerd suchte zwei Tage in seinem Farchacher Atelier nach dem Buch, hat es aber bislang noch nicht wieder finden können.

Die QUH machte sich auf ihre Art auf die Suche und fand zwar nicht unbedingt das von Gerd aufgestöberte Buch, aber dafür in dem früher berühmten “Regensburger Kochbuch” der Marie Schandri, das zuerst 1867 erschienen ist, ein entsprechendes Rezept. – Vor allem in katholischen Kreisen waren Biberrezepte früher beliebt: Denn die Kirche zählte den Biber zu den Fischen, weshalb er auch in der Fastenzeit verspeist werden durfte.

Zutaten:

  • Ein Biber
  • Erbsenbrühe
  • Zwiebeln
  • Zitronenschalen
  • Essig
  • Ein Glas Rotwein
  • Sardellen
  • evtl. ein paar eingemachte Gurken

“Einen Biber an Fasttagen zu kochen.

Man macht von dem Biber kleine Stückchen, gibt in einen Tiegel Schmalz, klein geschnittene Zwiebeln und Limonienschalen, legt den Biber darauf, dünstet ihn, bis er weich ist, gibt öfter Essig und Erbsensud, zuletzt auch etwas Mehl, feingeschnittene Sardellen, auch ein Glas Wein dazu, und lässt es damit kurz verkochen. Der Schweif davon ist aber am besten, wenn er in Essig und Wasser weich gesotten, sodann mit Butter und Semmelbröseln auf dem Roste abgebräunt, auf den Biber gelegt, und so zur Tafel gegeben wird. Es können auch die Sardellen und der Wein weggelassen, und kleine eingesottene Gurken zur Sauce genommen werden.”

Dazu passen als Vorspeise – laut einem anderen Rezeptbuch – Biberpratzen, die in Butter, Wein, Essig Wurzelgemüse, Kräutern, Lorbeerblättern, Zitronenschalen und Ingwer mit Salz und Pfeffer gesotten werden bis sie weich sind. Mit Butter, Zitronensaft und Semmelbrösel servieren. – Nichts für ungut, Fifi!