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Die Geschichte von Cosima und Richard in Kempfenhausen


Cosima, sitzend, Richard, stehend: “Das ganze Wahnfried bist du, und ich dein Wahnwitz”

Cosima war fünfzehn Zentimeter größer und 24 Jahre jünger als Richard und eine starke Frau.
Sie lernte Richard Wagner schon mit 15 Jahren in Paris kennen, als uneheliche und später legitimierte Tochter von Franz Liszt, der sich dort – 1853 – mit dem Komponistenkollegen zum Essen traf. Auf ihrer Hochzeitsreise – “ohne eine Laune meinerseits, ohne eine Bewegung, namentlich ohne ein Grübeln kam es zur Hochzeit” – mit Hans von Bülow, einem glühenden Wagner-Verehrer, begegnete sie Wagner in Zürich wieder.
Zu ihrer Liebe fanden Cosima und Richard Wagner 1863 in Berlin. Wagner schrieb: “Ich fuhr mit Cosima noch einmal in einem schönen Wagen auf die Promenade. Diesmal ging uns schweigend der Scherz aus (…)”. Man ahnt, was die beiden verband.


Die Villa Pellet – das “Wagnerhaus” in Kempfenhausen

1864: Der in Geldnöten sich befindende Richard Wagner hatte das Glück, dass König Ludwig II. ihm die Villa Pellet in Kempfenhausen anmietete. Dort, auf dem jetzigen Gelände des LSH Kempfenhausen, zeugten Richard und Cosima bei einem Besuch von ihr – sie fungierte offiziell als Sekretärin und führte seine Korrespondenz – ihr erstes Kind, eine leidenschaftliche Affäre, von der König Ludwig II nichts wissen durfte. Auch der Ehemann wusste zunächst noch nichts von der Beziehung, die jedoch bald offensichtlich wurde. Allerdings gab er – Wagner treu ergeben – bei der Taufe den Papa, während Wagner den Paten für Tochter Isolde spielte, die knapp neun Monate nach dem Aufenthalt in Kempfenhausen zur Welt kam.

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