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Tanz der Claqueure – Stimmen aus Berg

Wie eigens für sie gebaut rahmte die Theaterkulisse der Aufkirchner Dorfbühne die Herren auf dem Podium ein. In der guten Stube samt Hirschgeweih präsentierten sie prägnant ihre Standpunkte und beantworteten Fragen. Im Saal wogte der Applaus hin und her – Pro-Windrad-Wortmeldungen wurde vom Großteil des Berger Publikums und den Gemeinderäten applaudiert, während bei den Einsprüchen der Windkraftgegner die andere Seite ebenso leidenschaftlich Beifall zollte.
Aus Berg kamen wenig Widerworte – Herr Morsbach befürwortete den Bau der Windräder generell sehr, wollte jedoch die Stadtwerke München als Partner überprüft wissen. Die Form und die Beteiligten einer Betreibergesellschaft sind aber zunächst sekundär – wichtig ist, dass erst der Plan rechtskräftig wird. Susanne Mair bemängelte die zu späte Information der Bürger und wollte die Verantwortlichen nach Belgien schicken, wo WKA-Anwohner über gesundheitliche Beeinträchtigungen klagen. “Jeder Bauer geht auf a Mess und schaugt sie die Sach z’erst o”, sagte sie. Oliver Knötig mahnte – zu Recht – die Erstellung eines Energienutzungsplans für die Gemeinde an. Antje Heuer meldete als Physikerin Einwände wegen des Infraschalls an und legte ein Schreiben des Umweltbundesamts vor. Sehr engagiert pro WKA trat Herr Eidenschink auf, der mit seinem Zwischenruf die entscheidende Frage stellte: “Hast du dahoam bloß Kerzen brenna oder wos?”

(Foto: Monika Sarre-Mock)

Kommentieren (1)

  1. aviator
    19. Oktober 2011 um 17:53

    Brenna duats! “Hast du dahoam bloß Kerzen brenna oder wos?”

    Die “entscheidende Frage” dürfte hier doch wohl eher sein, warum in der WKA-Diskussion mathematischer und physikalischer Sachverstand so unerwünscht ist.

    Könnte der Grund eventuell darin liegen, daß physikalische Fakten nun einmal zum Überdenken eigener, liebgewonnener Überzeugungen zwingen und allein dies schon als Zumutung empfunden wird?