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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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Heute Premiere! – Hochkultur aus Berg.

Auf diese Premiere ist selbst der Spiegel gespannt (vgl. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,704331,00.html ): Heute Abend hat im Münchner Residenztheater das selten gespielte Stück “Rose Bernd” des deutschen Nobelpreisträgers Gerhard Hauptmann Premiere. In einer der Hauptrollen: MTV-Jugendtrainer Marcus Calvin (der wenn er nicht ehrenamtlich auf dem Fußballplatz steht, sein Geld als Schauspieler im Ensemble des Staatsschauspiels verdient).


MTV-Jugendtrainer und AH-Spieler Marcus Calvin … zugleich Schauspieler am Münchner Residenztheater mit Titelheldin Lucy Wirth (Photo: Dashuber)

“Rose Bernd” ist eine Kindsmörderin und ihr Stück beruht auf einem wahren Fall, den Gerhard Hauptmann aus eigener Anschauung kannte. Als Geschworener im Prozess um eine 25-jährige Kindsmörderin war Hauptmann 1903 so berührt von deren Schicksal, dass er erst für deren Freispruch stimmte und dann sofort das Drama “Rose Bernd” schrieb. In seiner naturalistischen Drastik rüttelte es die damalige Zeit so auf, daß das Stück in Wien auf Befehl des Kaisers abgesetzt werden mußte.

Der Höhenrainer Schauspieler Marcus Calvin spielt in dem Stück den “Maschinisten” Arthur Streckmann, der in Rose verliebt ist, sie zugleich erpresst und letztendlich ins Verderben stürzt. Das Stück inszeniert und entschlackt (Dauer des 5-Akters nur 90 Minuten) hat der junge Enrico Lübbe.

Und wenn Sie meinen, damit ist der Gipfel der Hochkultur aus und in Berg erreicht, weit gefehlt! Verpaßt haben wir nämlich gestern die Lesung von Johano Strasser, unserem Lieblings-Sozi! Wir haben nicht gehört, wie Johano im Katarina von Bora Haus aus seinem neuen Lyrikband “Labile Hanglage” das Gedicht “Neuerdings schreibe ich Sätze wie” vorlas, das so endet:

“Aber ein Stückchen Zaun mit Garten
Da weiß ich wo ich zu suchen habe
Wenn mal einer kommt und wissen will
Wie’s um mich steht”


“Labile Hanglage”: Logischer Titel für einen Lyrikband, der in Assenhausen entstand

Gelegenheit das Versäumte nachzuholen haben wir (und jedermann) am 14. Juli im Münchner Lyrikkabinett, wo Johano noch einmal liest. “Rose Bernd” wird am “Resi” noch am 10., 16., und 28. Juli aufgeführt. So wie wir Marcus kennen, läßt er für Berger sicher gerne eine Karte zurücklegen.