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Die Geschichte von den kenianischen Leoparden

Dies sind die AFC Leopards beim Gewinn ihrer letzten Trophäe. Sie sind so etwas wie der FC Bayern von Kenia: 13-facher Rekordmeister des ostafrikanischen Landes am Äquator.

Auch im Jahr 1982 wurden die AFC Leopards Kenia-Meister. Aus dem August des Jahres stammt auch das nächste Photo. Es zeigt ein legendäres Afrika-Gastspiel der Alt-Herren-Mannschaft des MTV Berg, das einen diplomatischen Zwischenfall verursachte.


Mannschaftsaufstellung soweit bekannt (nur die Nicht-Farbigen):
Oben: Adolf Schwenk, Kurt Hänel (Torwart), Egon Geil, Manfred Nöbauer, Klaus Händel / Unten: Rolf Karbach, Josef Sewald, Ferdl Ullrich, Edwin Seitz, ein Unbekannter, Hans Ertlmaier, Gustl Ullmann, Franz Wastian

Adi Schwenk erinnert sich heute noch lebhaft an diese Reise. Eigentlich habe man nur als Mannschaftsausflug mal woanders hinfahren wollte als in den Schwarzwald. Da irgendjemand in der Mannschaft Verbindungen nach Afrika hatte, organisierte man samt Damen einen Ausflug nach Kenia. Und wenn man schon da war, wollte man auch ein Fußballspiel machen. Also wurde beim DFB angefragt, ob nicht ein Kontakt vermittelt werden könne.


Adi Schwenk nahm 1982 an der Kenia-Reise der Alten Herren teil

In Kenia angekommen, traf man sich mit Vertretern des dortigen Fußballbundes und bat noch darum, keinen allzuschweren Gegner zu bekommen; schließlich sei man nur eine Alte Herren Truppe des “MTV Berg bei München”. Genau dieses “bei” wurde in Kenia allerdings falsch verstanden. “Bei” oder “By München”, das könne nur “Bayern München” heißen. Es fand sich dann so auch auf dem Plakat, auf dem für das Fußball-Freundschaftsspiel geworben wurde. Jeder in Nairobi erwartete froh und stolz den FC Bayern München.

Also fanden sich 10.000 begeisterte Kenianer im Stadion von Nairobi ein. Das Fernsehen, Radio und die deutsche Botschafterin waren anwesend, um “Bei München” spielen zu sehen. … Die stattdessen mit 5 Safaribussen samt Damen vorfahrenden “Alten Herren” des MTV kämpften tapfer, unterlagen gegen die übermächtigen AFC Leopards am Ende aber verdient 15:0.

Die Botschafterin beschwerte sich daraufhin offiziell beim DFB, dass der MTV den “deutschen Fußball” in Nairobi nicht würdig vertreten habe. Dem wurde von MTV-Seite entgegengehalten, dass die “Alten Herren” des MTV – entgegen der Deutschen Nationalmannschaft im Cordoba-Spiel gegen Österreich kurz zuvor – zumindest versucht hätten zu gewinnen. Daraufhin verlief die Sache im Sande. Das obige Photo hängt heute noch im MTV Vereinsheim.

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