Menu
  • Elke Link

    Elke Link

    Listenplatz 1
  • Dr. Andreas Ammer

    Dr. Andreas Ammer

    Listenplatz 2
  • Martin Snajdr

    Martin Snajdr

    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

    Elke Grundmann

    Listenplatz 4
  • Cédric Muth

    Cédric Muth

    Listenplatz 5
  • Chiara Brunnhuber

    Chiara Brunnhuber

    Listenplatz 6
  • Cornelius Verenkotte

    Cornelius Verenkotte

    Listenplatz 7
  • Susan Gately Köchner

    Susan Gately Köchner

    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

    Klaus Böck

    Listenplatz 9
  • Andrea Kirsch

    Andrea Kirsch

    Listenplatz 10
  • Andreas Huber

    Andreas Huber

    Listenplatz 11
  • Anna Gastl-Pischetsrieder

    Anna Gastl-Pischetsrieder

    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

    Jonas Goercke

    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

    Andreas von Meyer zu Knonow

    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

    André Weibrecht

    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

    Christian Kalinke

    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

    Michael Kundt

    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

    Harald Kalinke

    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

    Ralf Grundmann

    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

    Dr. Jokl Kaske

    Listenplatz 20

Das schönere Dorf

Da staunten die Bösen Buben nicht schlecht: Eigentlich wollten sie nur mal eben nach Bernried hinüberfahren, um sich dort die erste Ausgabe des neuen “Volxmusik”-Festivals anzusehen. Headliner war dort am Wochenende das Oberammergauer Quartett “Kofelgschroa”, das hierzulande vor 3 Jahren bei der Sonnwendfeier aufgefallen war, als es mit seiner schrägen Volksmusik das Publikum zu Begeisterungsstürmen und die traditionelle Bachhauser Blasmusik zu Zornesausbrüchen trieb ( vgl.: /?p=4213 )


“Kofelgschroa”, die Stars des Volksmusik-Undergrounds in Bernried

Staunenswert war dann nicht allerdings viel mehr als nur die Musik. Denn mit dem “Sommerkeller” haben sich die Bernrieder ein Kulturzentrum der allerersten Güte gebaut.


Famos: Ein alter Eiskeller als Kulturträger

Staunen mußten die Bösen Buben dann aber nicht nur über die Musik und den Keller, sondern über den ganzen Ort. Denn …
– Während Berg sich von einer Baukatastrophe zur nächsten hangelt, gewinnt man in Bernried den bundesweiten Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” wirklich.
– Während hier am Ufer die Verwaltung bald in ein paar Container umziehen wird (in denen auch schon Fußballvereine und Schulen hausen), baut man da ein Rathaus, das ästhetisch auf Weltniveau liegt:


Das neue Bernrieder Rathaus (Architekt Titus Bernhard, Photo Christian Richters)

– Während sich hier in Berg ein Mörserturm breitgemacht hat, von dem nur der arme Erbauer meint, dass er “Weltkulturerbe” darstelle, hat man drüben die weltweit einmalige Expressionistensammlung in Buchheims “Museum der Phantasie”.
– Mit dem gegen alle Widerstände vorangetriebenen Geothermieprojekt befindet man sich auch in Bezug auf regenerative Energiegewinnung in allererster Front.

Und das alles mit einem Viertel der Einwohnerzahl von Berg. … Allerdings mit mindestens viermal mehr Ideen und Visionen. Und vier Bier schmecken da drüben auch …


Wegzehrung fürs “Kofelgschroa”

Nur die Zuschauer fehlten dem Festival noch. Das kann Jokls Kulturverein hier besser. Der “Weilheimer Merkur” berichtete über das Festival so: http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-weilheim/jubel-aber-maessiger-besuch-aufgspuit-premiere-bernried-1334325.html

Kommentieren (2)

  1. quh
    25. Juli 2011 um 18:14

    Facebook-Diskussion Bekanntlich findet sich die QUH unter http://www.facebook.com/pages/QUH-Berg/145423535515495 auch bei facebook. Dort wurde obiger Artikel mit den Worten “Unglaublich: Es gibt Gemeinden, die sind schöner als unsere!” verlinkt, worauf sich folgende Diskussion entspannte.

    Susanne B: “Aber nicht viele.. ;-)))”

    Maxi F.: “halt ich für ein Gerücht :-)”

    Christoph R.: “Und, woran liegt’s?”

    QUH: “stell dir mal die herrschende regierungspartei in dem obigen gebäude vor!”

    Christoph R.: “Das kann ich mir sehr gut vorstellen, weil die positive Ausstrahlung des Gebäudes sich auch positiv auf die Benutzer auswirken würde. Es wäre ein Versuch wert.”

  2. jumbo
    25. Juli 2011 um 20:44

    Lobeshymnen Sind die Lobeshymnen auf das oben gezeigte Gebäude wirklich ernst gemeint? Das kann ich ja gar nicht glauben! Sie können mich jetzt gerne auslachen, wenn ich die Satire im obigen Artikel nicht erkannt haben sollte. Aber wenn man heutzutage mit so einem Gebäude “unser Dorf soll schöner werden” gewinnt, bin ich sprachlos. Grauenhafter geht es ja schon gar nicht mehr. Ästhetisch auf Weltniveau? Geht’s noch? Passt so etwas wirklich in unsere Voralpenlandschaft? Ich bin auch sehr für aufgeschlossene, mutige und moderne Architektur. Aber sie sollte sich schon irgendwie in Landschaft und Vorbebauung einpassen. Und dass das geht, kann man in dieser Region durchaus häufig feststellen. Dieses Rathaus steht den angesprochenen Containern in nichts nach. Nur, dass man die Container irgendwann wieder abbauen kann.

    Aber bekanntlich lässt sich über Geschmack nicht streiten und somit ist auch der Begriff “Baukatastrophe” subjektiv sehr weit auslegbar. Ästhetisch war jedenfalls der Mörserturm, auch wenn er jetzt völlig zurecht entfernt werden muss.

    Aber vielleicht habe ich ja wirklich den Sinn des Artikels nicht verstanden…