F: Spielt die Seewärme bei der kommunalen Wärmeplanung?
A: Wir haben uns intensiv um die Seethermie bemüht, es gibt aber mehrere Probleme. Der freistaat hätte gerne eine Genehmigung für alle. Unterschiedliche Gemeinden haben unterschiedliche Bedingungen. Tutzing ist hier am besten aufgestellt. Es gibt Interessenten am See – vhs und Hotels – aber aktuell kommt ein neues Problem dazu: die Quagga-Muschel. Die invasive Art ist hier angekommen und verbreitet sich, sodass ein Muschelpanzer entstehen könnte. Dann noch die Abnehmer: Kempfenhausen hat ein sehr seichtes Ufer, sodass man weit in den See rein müsste. Damit die Wärmepumpe mit Seewärme betreibbar ist, braucht man viele Abnehmer – sonst wird es auch ein Preisproblem.
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