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  • Cornelius Verenkotte

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  • Susan Gately Köchner

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  • Jonas Goercke

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  • Andreas von Meyer zu Knonow

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  • André Weibrecht

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  • Christian Kalinke

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  • Dr. Jokl Kaske

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The heat is on … der Gemeinderat besucht das Klärwerk in Starnberg

Bei Gluthitze traf sich ein Teil des Berger Gemeinderats (Reichart, Galloth, Dr. Kaske, Wammetsberger, Link, Reiser und Hlavaty) auf eigenen Wunsch zu einer Führung durch das Starnberger Klärwerk. Der Vorsitzende des Abwasserverbands Starnberger See hatte den Termin persönlich organisiert – der Berger Bürgermeister Rupert Monn.

Zunächst gab es Fakten – präsentiert von Geschäftsleiter Dipl. Ing (FH) Norbert Impelmann: Der Starnberger See enthält ca. drei Milliarden Kubikmeter Wasser. Er ist – am tiefsten Punkt – 127,8 m tief. Der zweitgrößte bayerische See, aber der allerlängste. Weil er keinen richtigen natürlichen Zulauf hat und nur die Würm als Ablauf, bräuchte der See theoretisch 21 Jahre, um sich selbst zu erneuern. Mit der wachsenden Bevölkerung war der See in den 50er Jahren am Umkippen. 1958 wurde der erste Zweckverband gegründet – Jahre später gab es den ersten Kanalisationsring um den See. Der Ringkanal wurde 1976 fertiggestellt. Was leistet das Klärsystem heute? 200 Liter Abwasser fallen pro Tag pro Einwohner an. Das Klärwerk in Starnberg ist für 100.000 Anwohner ausgelegt und kann das Abwasser innerhalb von sechs Stunden – im Sommer in Badewasserqualität – in die Würm einleiten. Wie das geht?

Das erklärte Betriebsleiter Dirk Lehnberg: Zunächst wird das Abwasser mechanisch geklärt, mit so genannten “Schnecken”. Das heißt: Feste Teile werden aussortiert.

Nun beginnt die biologische Klärung. In zwei Becken werden Bakterien gefüttert, die von alleine entstehen.

Bei der 3. Stufe, der chemischen Reinigung, werden Fällungsmittel in die Verwirbelung gepumpt. Früher wurde das Wasser danach direkt in die Würm geleitet.

Doch heute kommt das Wasser erst durch einen Sandfilter und wird dadurch von Schwebstoffen befreit, um eine UV-Bestrahlung zu ermöglichen. Durch die Bestrahlung werden die restlichen Bakterien “kastriert”, die sich danach nicht mehr vermehren können. Am Auslauf der Kläranlage ist die Qualität “besser als Badewasser”.

Ein Problem, das uns alle betrifft, ist der Anteil des Regenwassers, das in den Abwasserkanal eindringt, die Bakteriennahrung ungünstig verdünnt und die Klärung verzögert. Deshalb müssen die Gemeinden die Leitungen überprüfen lassen – und auch Privatleute sind gefordert -, damit herausgefunden werden kann, wo die Lecks liegen.

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.av-starnberger-see.de/wir-ueber-uns.htm