Heute Abend ist Bürgerversammlung im Gasthof zur Post (20 Uhr). Gelegenheit ,vom Bürgermeister alles Neue über die Gemeinde zu erfahren, selbst Fragen zu stellen und Vorschläge zur Gemeindepolitik zu machen, die dann auch im Gemeinderat behandelt werden müssen. Die QUH wird wieder live hier im Blog berichten.
Der Saal ist vorbereitet
Eine Frage, die dort sicher nicht gestellt wird ist die Frage “Wer war Eva Roemer?” – Diese wird ab 18 Uhr 30 im Museum Starnberger See beantwortet. Vorab nur soviel: Sie wohnte lange Zeit in Berg/Kempfenhausen und war eine “Meisterin des Farbholzschnittes”. Sie überlebte die Nazizeit mit ihrer Lebenspartnerin Martha Mendelssohn-Bartholdy in einem Haus in Kempfenhausen. Ihr Werk wird gerade wiederentdeckt.
Eva Roemer – Eine Berger Meisterin des Farbholzschnittes
“Die Malerin und Zeichnerin Eva Roemer wurde 1889 in Berlin geboren und lebte ab den 1920er Jahren am Starnberger See. In der Bildsprache ihrer Holzschnitte folgt Roemer einer sichtbaren Begeisterung für japanische Kunst, die zum Beginn des 20. Jahrhunderts auch die Avantgarden der Moderne erfasste. Im Kontrast zu den ausgewogen komponierten Werken Roemers war ihr Leben von Umbrüchen und Erschütterungen geprägt. Sie stammte aus der Familie Mendelssohn. Die Komponistin Fanny Hensel, die Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, war Roemers Urgroßmutter. In Lebensgemeinschaft mit ihrer Großcousine Martha Mendelssohn-Bartholdy zog sie in den späten 1920er Jahren an den Starnberger See. Zurückgezogen überlebten die beiden Frauen im eigenen Haus in Kempfenhausen die NS-Zeit. Eva Roemer verstarb 1977. Ihr Werk wird in der Ausstellung im Museum Starnberger See erstmals umfassend präsentiert.”
In den letzten Wochen fand aus Anlass der Ausstellung in Berg eine regelrechte Spurensuche nach Eva Römer statt, an der Dr. Monika Demmler-Siebenwirth, Elke Link, und Heinz Rothenfußer beteiligt waren.
Keine Kommentare vorhanden