Menu
  • Elke Link

    Elke Link

    Listenplatz 1
  • Dr. Andreas Ammer

    Dr. Andreas Ammer

    Listenplatz 2
  • Martin Snajdr

    Martin Snajdr

    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

    Elke Grundmann

    Listenplatz 4
  • Cédric Muth

    Cédric Muth

    Listenplatz 5
  • Chiara Brunnhuber

    Chiara Brunnhuber

    Listenplatz 6
  • Cornelius Verenkotte

    Cornelius Verenkotte

    Listenplatz 7
  • Susan Gately Köchner

    Susan Gately Köchner

    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

    Klaus Böck

    Listenplatz 9
  • Andrea Kirsch

    Andrea Kirsch

    Listenplatz 10
  • Andreas Huber

    Andreas Huber

    Listenplatz 11
  • Anna Gastl-Pischetsrieder

    Anna Gastl-Pischetsrieder

    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

    Jonas Goercke

    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

    Andreas von Meyer zu Knonow

    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

    André Weibrecht

    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

    Christian Kalinke

    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

    Michael Kundt

    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

    Harald Kalinke

    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

    Ralf Grundmann

    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

    Dr. Jokl Kaske

    Listenplatz 20

Die Rückkehr des furchtbaren H-Wortes

Eigentlich fährt der Berger gern erst im September in den Urlaub, weil er es im August am See am Schönsten hat. Dieses Jahr allerdings hat die Jahreszeit mit dem H am Anfang spürbar schon Einzug gehalten: Zeit für herbstliche Vergnügungen.

Auch 28 Jahre nach der Havarie von Tschernobyl ist die radioaktive Belastung der bayerischen Pilze immer noch mehr als halb so hoch wie am ersten Tag. Das liegt daran, das das damals über Bayern abgeregnete Isotop Cäsium 137 eine Halbwertszeit von 30 Jahren hat. Besonders die bei uns reichlich wachsenden Maronenröhrlinge gelten als gute Cäsium-Speicher. Im letzen Jahr wiesen süddeutsche Pilze stellenweise immer noch das 6-fache des erlaubten Strahlenwertes auf.

Einen wahren Pilzliebhaber kann das freilich nicht abhalten: also auf in die Wadlhauser Gräben! – Hier unser “Catch of the Day”:


Der schmackhafte Maronenröhrling und der ungenießbare Gallenröhrling

Das Cäsium befindet sich bei den Maronen hauptsächlich in den Farbstoffen der Hutes, sodass der Gehalt angeblich durch das Abziehen der Haut verringert werden kann.


Der ungenießbare Düsterröhrling und ein Handteller großer Steinpilz

Letzteren hätten wir fast stehen gelassen, weil er offenbar schon einer Schneckenfamilie als Wochenendvergnügung herhalten mußte. Beim Pflücken erwies er sich aber als so schwer, dass er allein einen Menschen auch noch ernähren kann.


Der selten gesammelte Ziegenbart und der wohlschmeckende Echte Reizker

… welchen man am Wegesrand leicht am orangenen “Blut” erkennt. Sein lateinischer Name Lactarius deliciosus verrät den Nutzen. Insbesondere Reizker findet man dank der feuchten Witterung bereits mehr, als man essen kann.