Die Kreistagswahl / taktisch richtig gewählt

Vier Wahlzettel gilt es in einer Woche auszufüllen. Wie Sie bei der Bürgermeisterinnen- und Gemeinderatswahl abstimmen können, haben wir bereits beschrieben: https://quh-berg.de/die-briefwahlunterlagen-sind-da-was-tun/. Der eindrücklichste Wahlschein ist der gut einen halben Quadratkilometer große Stimmzettel für die Kreistagswahl, auf dem man sagenhafte 60 Stimmen abgeben darf. Die QUH, die energisch nur Berger Ziele vertritt, tritt bei dieser Wahl nicht an. Trotzdem können Sie im Sinne unserer Gemeinde wählen. Unsere Spitzenkandidatin Elke Link, die seit 6 Jahren Berg für die Grünen im Kreistag vertritt, finden Sie wieder auf der grünen Liste mit der Nummer 423. 

3 Stimmen für die 3. Bürgermeisterin

Sie können Elke insgesamt 3 Stimmen geben. Bleiben noch 57. Aber noch ein weiterer QUH-Kandidat findet sich auf dem Zettel: auch unsere #5 Cédric Muth, jetzt noch für die FDP im Kreisrat, ist vertreten. Er steht, obwohl er nach der Kandidatur für die QUH nach vielen Jahrzehnten Parteizugehörigkeit aus der FDP, die offenbar nicht ganz so liberal ist, wie sie behauptet, ausgeschlossen wurde, immer noch auf deren Liste auf Platz 14. Offenbar konnte er von dort nicht mehr entfernt werden. Wäre doch lustig, wenn er trotz dem Parteirauswurf wieder gewählt würde. 3 Stimmen!

Acht erfahrene Berger Kandidatinnen und Kandidaten in vier verschiedenen Parteien für den Kreistag

Da es immer gut ist, wenn eine Gemeinde stark im Kreistag vertreten ist, empfehlen wir auch auf anderen Listen die Kandidat*innen aus Berg, die derzeit im Gemeinderat sitzen, zu wählen. Auf der Liste der Grünen etwa hinter Elke vor allem Verena Machnik (Platz 47) und Kathrin Stefferl (Platz 57). Auf der Liste der Freien Wähler finden sich unser Bürgermeister Rupert Steigenberger (Platz 11), der bisher nicht im Kreistag vertreten war, sowie Florian Zeitler (Platz 28) und Michi Friedinger (Platz 32). Sissi Fuchsenberger findet sich bei der SPD auf einem aussichtsreichen Platz 5. Wenn sie diesen 8 Kandidat*innen je 3 Stimmen gegeben haben bleiben Ihnen immer noch 36 für die Partei ihrer Wahl, die sie durch ein Listenkreuz oben vergeben. Auch die CSU hat zwei Plätze für Berg zu vergeben: Annatina Manninger steht auf Platz 15, Sebastian Gastl ist auf Platz 34 der Liste. Bei der Gemeinderatswahl ist ja eh klar, wen sie mit ihren 20 Stimmen wählen. https://quh-berg.de/wer-wir-sind-2026/

Ab in den Gemeinderat: Unsere Nummern #2, #1, #3. #4. & #5, Andy Ammer, Elke Link, Martin Snajdr, Elli Grundmann, Cédric Muth

Kommentieren (2)

  1. Gast
    2. März 2026 um 15:28

    “Da es immer gut ist, wenn eine Gemeinde stark im Kreistag vertreten ist…”

    OK, aber warum eigentlich? Geht es darum, dass man beeinflussen kann wie das Geld ausgegeben wird? Dass die Schlaglöcher in der Berger Kreisstrasse in Percha endlich mal repariert werden?

    Das mit dem Stimmen häufeln für Berger Abgeordnete hab ich jetzt schon oft gehört, aber wenn ich mir die aktuelle Zusammensetzung des Kreistags anschaue hat es beim letzten Mal nicht viel gebracht:
    https://sitzungsdienst.lk-starnberg.de/bi/kp0040.asp?__kgrnr=4&__cgrname=Kreistag

    Nützlich wären da ein, zwei Beispiele von Entscheidungen wo es einen Unterschied gemacht hätte und um etwas ging das die Berger betrifft?

  2. 3. März 2026 um 10:15

    Herr Muth hat sich politisch neu orientiert. Das respektieren wir. In einer Demokratie darf jeder die Partei wechseln und eigene Entscheidungen treffen.

    Der Austritt war kein persönlicher Vorgang, sondern eine satzungsmäßige Folge: Wer für eine andere politische Gruppierung kandidiert, beendet automatisch seine Mitgliedschaft. Das ist parteiübergreifend üblich und sorgt für klare Verhältnisse gegenüber den Wählerinnen und Wählern.

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