Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Berg

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Berg am vergangenen Freitag zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement, Ausbildung und Gemeinschaftsarbeit hinter einer leistungsfähigen Feuerwehr stehen – vom Einsatzdienst über die Nachwuchsarbeit bis hin zum oft unsichtbaren organisatorischen Aufwand im Hintergrund. Der Abend machte deutlich, dass Feuerwehr weit mehr ist als Blaulicht und Statistik.
Der Beitrag stammt von Martin Snajdr, unserem QUH-Listenkandidat auf Platz 3 und selbst sehr aktiv in der Feuerwehr Berg, unter anderem als Vertrauensperson im Vorstand.

(v.l.n.r.) Florian Knappe (geehrt für 25 Jahre Gerätewart), 1. Kommandant Martin Höbart, Hilda Söllner (geehrt für 10 Jahre Mitgliedschaft), Kathrin Haslbeck (geehrt für 20 Jahre Mitgliedschaft), 1. Vorsitzender Philipp Mehlich, Miriam Quintern (geehrt für 10 Jahre Leitung der Kinderfeuerwehr)

Am 30. Januar 2026 hielt die Freiwillige Feuerwehr Berg ihre Jahreshauptversammlung im Strandhotel Berg ab. Der 1. Vorsitzende Philipp Mehlich eröffnete die Versammlung und führte durch einen Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie viel Engagement, Organisation und Gemeinschaft hinter einer funktionierenden Feuerwehr stehen.

Die Berichte von Vorstand und Kommandanten zeichneten das Bild eines Feuerwehrjahres, das trotz mit 100 Einsätzen vergleichsweise moderater Einsatzstatistik alles andere als ruhig war. Der Fokus lag klar auf Ausbildung, Übungsbetrieb und Einsatzbereitschaft. Über 6.300 ehrenamtlich geleistete Stunden und eine außergewöhnlich hohe Übungsbeteiligung unterstreichen den hohen Anspruch der Berger Wehr an Professionalität und Qualität.

Der Bericht des 1. Kommandanten machte deutlich, dass die Feuerwehr Berg personell gut aufgestellt ist und über einen hohen Ausbildungsstand verfügt. Besonders hervorgehoben wurde die Arbeit der Gerätewarte im Ehren- und Hauptamt, deren Beitrag für die dauerhafte Einsatzbereitschaft oft im Hintergrund bleibt, für den Feuerwehrbetrieb jedoch unverzichtbar ist.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf der Nachwuchsarbeit. Jugend- und Kinderfeuerwehr wurden als tragende Säulen für die Zukunft der Wehr dargestellt. Die Erfolge der Jugendfeuerwehr – unter anderem beim Jugendpokal – sowie die vielseitige, spielerische Ausbildung der Kinderfeuerwehr zeigen, dass frühe Förderung und kontinuierliche Betreuung Früchte tragen.

Ein besonders emotionaler Moment war der Abschied von Miriam Quintern, die nach zehn Jahren ihr Amt als Leiterin der Kinderfeuerwehr abgab. Als Mitgründerin dieses Bereichs hatte sie ein Herzensprojekt aufgebaut, das heute fester Bestandteil der Feuerwehr Berg ist. Ihr Abschied wurde mit langanhaltendem Applaus und einer Ehrung durch Vorstand und Kommandanten gewürdigt.

Auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder machten deutlich, wie sehr die Feuerwehr vom langfristigen Engagement Einzelner lebt. Besonders hervorgehoben wurde Florian Knappe für 25 Jahre Tätigkeit als Atemschutzgerätewart – ein Vierteljahrhundert kontinuierlicher Verantwortung im Hintergrund.

Die Jahreshauptversammlung vermittelte damit ein klares Bild: Die Feuerwehr Berg ist mehr als eine Einsatzorganisation. Sie ist ein stabiler, engagierter und generationenübergreifender Zusammenschluss, getragen von Ehrenamt, Ausbildung und Gemeinschaftssinn – und damit ein zentraler Bestandteil des örtlichen Zusammenlebens.

Ein ausführlicherer Bericht und viele weitere aktuelle Informationen ist wie gewohnt auf https://www.ff-berg.de/ zu finden.

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