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Demokratie macht Arbeit

Das Wappentier Europas ist der Stier, nicht die Kuh. Trotzdem und obwohl wir als überzeugte Lokalpolitiker natürlich nicht bei dieser Wahl antreten und als QUH-Politiker auch keine andere Partei unterstützen, ist es uns heilige Pflicht, eine engagierte Wahlempfehlung auszusprechen: Berger, geht zur Wahl!


Für unentschlossene gibt es den “Wahl-O-Mat”, ein intelligentes Internetprogramm der Zentrale für politische Bildung, mit dessen Hilfe man auf Grund seiner Meinung zu politischen Grundfragen bestimmte Parteien empfohlen bekommt, die diese vertreten: http://www.wahl-o-mat.de/europawahl2009

Wichtig ist die Beteiligung an der Wahl vor allem, weil die Gefahr besteht, dass auf Grund einer geringen Wahlbeteiligung extremistische Parteien in den Europarat aufrücken. In den Niederlande ist das bereits geschehen, wo die rechtspopulistische Partei zu zweitstärksten Kraft wurde. In Österreich fühlt man sich gerade an die Zeit der Kreuzzüge erinnert; dort droht eine Partei mit dem mittelalterlichen Slogan “Abendland in Christenhand” Erfolg zu haben.

Dagegen steht das unerhörte Glück einer gemeinsamen Währung und offener Grenzen in einem multinationalen Staatengebilde, dessen Einmaligkeit auf der Welt am Sonntag definitiv die kleine Mühe einer Stimmabgabe wert ist. Ohne Wähler keine Demokratie!


QÜHE wählen Stiere

Wie lustvoll der Umgang mit Europa ist, liest sich bei Ovid so:

“Es staunt die Tochter Agenors (Europa),
Daß er (Zeus als Stier) so herrlich erscheint, und nichts Feindseliges vornimmt.

Aber wie sanft er tue, sie scheuet zuerst die Berührung;
Bald dann wagt sie mit Blumen dem schimmernden Munde zu nahen.
Froh ist der liebende Gott, und zum Vorschmack höherer Wollust
Küßt er die Händ’ inbrünstig, und kaum noch erträgt er die Hülle.
Jetzo spielt er sie an, und durchhüpft die grünenden Kräuter;
Jetzo streckt er den Leib schneeweiß auf gelblichem Meersand.
Und, da die Furcht allmählich vergeht, bald reicht er zum Klatschen
Mit jungfräulicher Hand ihr die Brust, bald beut er die Hörner
Frischen Bekränzungen dar. Schon wagt die erhabene Jungfrau,
Wen sie besteig’, unkundig, dem Stier auf dem Rücken zu sitzen.”
(Übersetzung J.H. Voß)

Auf Latein findet sich Ovids Geschichte von Europa und dem Stier reich bebildert (und also auch für Nicht-Lateiner verständlich) unter: http://www.latein-pagina.de/ovid/ovid_m2.htm#34


Europa schmückt ihren Liebhaber, den Stier, mit Blumen (Gemälde von Francois Boucher nach Ovid, Met. II, 861)

Kommentieren (1)

  1. gml
    7. Juni 2009 um 9:25

    Europa lebendig Danke für diese intelligent geschriebene und bebilderte Wahlaufforderung!

    Nachzutragen wäre noch, dass es die EG/EU geschafft hat, den französisch-deutschen Kernkonflikt, der unseren Kontinent bisher 3 Kriege gekostet hat, zu rationalisieren und zu domestizieren: über 60 Jahre Frieden, für die wir zwar mit vielen €€€ und Disfunktionalitäten bezahlen müssen, die uns und unseren Kindern aber diesen Preis doch wert sein sollten.

    Vielleicht liegt das europäische Äquivalent zur QUH ja in der Liberalitas Europae.

    Freiheitlich Grüße von Eurem
    G M Luyken