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  • Elke Link

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    Listenplatz 1
  • Dr. Andreas Ammer

    Dr. Andreas Ammer

    Listenplatz 2
  • Martin Snajdr

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    Listenplatz 3
  • Elke Grundmann

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    Listenplatz 4
  • Cédric Muth

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    Listenplatz 5
  • Chiara Brunnhuber

    Chiara Brunnhuber

    Listenplatz 6
  • Cornelius Verenkotte

    Cornelius Verenkotte

    Listenplatz 7
  • Susan Gately Köchner

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    Listenplatz 8
  • Klaus Böck

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    Listenplatz 9
  • Andrea Kirsch

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    Listenplatz 10
  • Andreas Huber

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    Listenplatz 11
  • Anna Gastl-Pischetsrieder

    Anna Gastl-Pischetsrieder

    Listenplatz 12
  • Jonas Goercke

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    Listenplatz 13
  • Andreas von Meyer zu Knonow

    Andreas von Meyer zu Knonow

    Listenplatz 14
  • André Weibrecht

    André Weibrecht

    Listenplatz 15
  • Christian Kalinke

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    Listenplatz 16
  • Michael Kundt

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    Listenplatz 17
  • Harald Kalinke

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    Listenplatz 18
  • Ralf Grundmann

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    Listenplatz 19
  • Dr. Jokl Kaske

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    Listenplatz 20

Berg am Rande des Abgrunds

Der Sturm tost! – Die Seeburg in Allmannshausen hat gebrannt! – Eine Millionärsgattin möchte nach 14 Jahren auf der Maxhöhe einen Museums-/Mörserturm genehmigt bekommen! – Und was macht die für ihre Enthüllungen bekannte QUH? – Sie veröffentlicht nur noch Kochrezepte!

Die Welt im Dorf ist aus den Fugen. Die Regierungen kommen und gehen, allein die Stammtische bleiben bestehen. Von wegen!


Natürlich ohne Gedeck: Der Namenspatron des “Oskar-Maria-Graf-Stüberls” mit grimmiger Miene, Manuskript und Bier … aber ohne Essen

Das Oskar-Maria-Graf-Stüberl in Berg hat seine Abend-Stammtische aus dem Lokal verbannt. Angeblich aus “wirtschaftlichen Gründen” stehen seit einigen Wochen dort, wo sonst Honoratioren, Burschenschaftler, Stammtischpolitiker und Feuerwehrler miteinander am Holztisch tranken, lachten und stritten, am Stammtisch halt, Servietten und Besteck. Langjährigen abendlichen Stammtischbesuchern wurde bedeutet, dass sie – ohne Verzehr – abends nicht mehr erwünscht seien.


Rotes Tuch und Rote Karte für Stammtischler: Gedeck am alten Stammtisch

Pikant ist dieser Affront gegenüber den Einheimischen vor allem, weil die “Grunddienstbarkeit” Gastwirtschaft, die lange auf dem Grundstück der alten “Berger Stuben” gegenüber eingetragen war, vor ein paar Jahren von der Gemeinde aus dem Grundbuch gestrichen wurde. Man war damals der Meinung, im Dorf eine gut funktionierende Wirtschaft auf der anderen Straßenseite zu besitzen. Die “Berger Szene” ist von der Ortsmitte in die “Suburbs” verbannt: Einer der Stammtische ist inzwischen ins Hotel Schloss Berg umgesiedelt, wo er herzlich empfangen wurde. Alltäglich werden die Biere nun beim immer fröhlichen “Dada” angestoßen, Stammtische sind auch im a’dabei willkommen … bald gibt es ja auch in Farchach einen neuen Pächter, natürlich versprechen Bewerber auch – wie es sich gehört – eine “Stammtischrunde”.

Ins Gästebuch geschrieben: Eine Kneipe, die glaubt, dass sie sich ihre Gäste aussuchen kann, vergisst, dass sich auch die Gäste ihre Kneipe aussuchen können.