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Alte Fragen, neue Antworten und erste Bilder zum neuen Rathaus

Das neue Berger Rathaus wächst und gedeiht trotz leichter Verzögerung. Wir durften schon einmal einen Blick in die neuen Hallen werfen. Hier unsere Eindrücke:

Der Blick vom Eingangsbereich hinaus auf den Berger Kreisel

Der Rohbau ist fertig. Das Dach dürfte dicht sein, die Fenster werden gerade eingebaut, nur die Innenwände (die aber variabel sind) fehlen noch. So (Bild unten) sieht im ersten Stock der Bürogang aus, von dem rechts die Zimmer der Angestellten abgehen werden. Am Ende des Ganges entstehen zwei gemeindeeigene Wohnungen mit Extra-Eingang:

Der lange Süd-Trakt im Süden des Gebäudes (noch ohne Zwischenwände)

Natürlich sorgt solch ein Vorhaben – insbesondere angesichts der schwierigen Haushaltslage immer noch für Diskussionen. So erreichte uns hier im Blog vor einer Woche folgender Kommentar:

Darf man fragen, warum ein so teures neues Rathaus gebaut wird (und so groß), wenn das zu Millionenschulden führen wird? Wieviel des Rathauses ist für die Allgemeinheit täglich wichtig, im Vergleich z.B. zu Dingen wie Straßenbau, Schulen, Kindereinrichtungen, Feuerwehr etc.
Danke für eine Antwort!

 

 

Der östliche Trakt, der auf der linken Seite den Sitzungssaal und rechts das Trauzimmer enthalten wird.

Wir haben dem Kommentator folgendes geantwortet:

Lieber Gast, natürlich darf man fragen (und sorry für die späte Antwort) …

… und natürlich stellen Sie die richtige Frage. Die befürchtete Schuldenaufnahme in den nächsten Jahren wird womöglich in der Tat fast so hoch sein wie die Baukosten des Rathauses. Und womöglich würde man jetzt – drei Welt-, Gesundheits- und Energiekrisen später – diesen Plan vielleicht nicht mehr verwirklichen können. Allerdings stand es außer Frage, dass die Gemeinde ein Rathaus benötigt, und mittelfristig wird die Immobilie des alten Rathauses positiv zu Buche schlagen. Allein der Grundstückserwerb (ohne Schuldenaufnahme) war also mit Sicherheit ein Gewinn für die Gemeinde. In der Nachbarschaft werden hoffentlich – soweit die Kirche den Plan angeht – ebenfalls finanzierbare Wohnungen entstehen. Ob das Rathaus wirklich “teuer” wird, ist zumindest diskussionswürdig: Wir tun im Gemeinderat unser Bestes, die Kosten trotz großer Teuerungen niedrig zu halten. Und was die Größe betrifft: Es fügt sich unseres Erachtens schön ins Dorf ein … führt sogar eher bescheiden in die Gemeinde ein. Und Wohnungen entstehen in der hinteren Hälfte auch.
Für mich persönlich hätte es sogar größer sein müssen: die Gemeinde braucht langfristig mit Sicherheit einen Versammlungsraum, einen Platz für Kunst und sozialen Austausch; dafür war leider trotz unseres Bemühens kein Platz zu finden.

Dass jetzt “Straßenbau, Schulen, Kindereinrichtungen, Feuerwehr”, – und ich darf hinzufügen kulturelle und sportliche Veranstaltungen – die für die Allgemeinheit wichtig sind, zurückgeschraubt werden, ist misslich, aber in anderen Gemeinden, die ebenfalls unter der kommunalen Finanzkrise leiden, nur wenig anders (oder sogar schlimmer, siehe Starnberg).

Könnte achitektonisch interessant aussehen: Der Flur im 1. Stock mit ovalem Oberlicht