Andreas von Meyer zu Knonow
Listenplatz 14
Drei Fragen an Martin Snajdr:
Warum bist du bei der QUH?
Ich bin bei der QUH, weil hier Kommunalpolitik wirklich vor Ort stattfindet: unabhängig von Parteiweisungen, konzentriert auf das, was unsere Gemeinde konkret braucht.
Ich schätze es sehr, dass Entscheidungen nicht ideologisch, sondern sachlich und themenorientiert getroffen werden – so verstehe ich verantwortungsvolle Politik.
Der tägliche Blog macht die QUH für mich besonders: Er schafft Transparenz, hält Diskussionen lebendig und stärkt das Miteinander – nicht nur im Wahlkampf, sondern das ganze Jahr über.
Und es hat halt einfach gepasst. Die QUH wollte sich jünger und breiter aufstellen, und ich konnte meine Perspektive als Familienvater genau zum richtigen Zeitpunkt einbringen.
Ich liebe Berg für seine Vielfältigkeit. See und Wälder, Akademiker und Handwerk, Boheme und Bodenständigkeit, neue Nachbarn und seit Generationen gewachsene Bande – all das prägt unsere Gemeinde.
Natürlich entstehen daraus Spannungen. Aber vor allem entsteht daraus enormes Potenzial: die Chance, aus vielen unterschiedlichen Lebensentwürfen ein starkes, gemeinsames „Wir“ zu formen.
Ohne Bevormundung, ohne Gleichmacherei – dafür mit Respekt füreinander.
Genau dieser besondere Charakter macht Berg für mich und meine Familie so lebenswert. Und genau deshalb gestalte ich ihn aktiv mit – sei es in der Feuerwehr, als Organisator des Stadtradelns, bei der Aufkirchner Dorfbühne oder eben in der Kommunalpolitik.
Was ist dir an der Gemeinde am wichtigsten?
Wo siehst du Verbesserungspotenzial?
Ich wünsche mir, dass das Thema Gewerbe in Berg deutlich mehr Gewicht bekommt. Wir müssen Ausbildungsplätze sichern, kleine und mittlere Betriebe stärken und unsere Rolle in der Metropolregion München aktiv gestalten – sonst laufen wir Gefahr, zur teuren Schlafstadt zu werden.
Dazu gehören moderne Arbeitsformen wie Co-Working-Flächen ebenso wie bezahlbarer Wohnraum, damit Menschen in allen Lebensphasen hier leben und arbeiten können. Das stärkt nicht nur die Gemeindefinanzen, sondern auch das soziale Miteinander und entlastet den Verkehr.
Ein weiteres Herzensthema für mich ist Digitalisierung. Nicht als „irgendwas mit Computern“, sondern als kluges Nachdenken über Prozesse und Zusammenarbeit. Ein gemeinschaftlich gepflegter Veranstaltungskalender für ganz Berg wäre dafür ein kleiner, aber sehr konkreter erster Schritt.
Hast du ein Motto?
Pragmatismus > Dogmatismus